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Trisomie 21 und Folsäuremangel Home  |  Suchen
Berliner Morgenpost, 21. Juni 2000

Medizin
Trisomie 21 durch Folsäuremangel

Frauen, die Kinder planen, wird geraten, ausreichend Folsäure (400 Mikrogramm täglich) zu sich zu nehmen. Diese Form des Vitamin B reduziert das Risiko bestimmter neurologischer Fehlbildungen beim Kind (z. B. Spina bifida). Eine Studie der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde ergab nun, dass Folsäure auch die Gefahr für Trisomie 21 («Mongolismus») mindern kann.
Frauen mit einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung, bei welcher der Körper nur beschränkt Folsäure aufnimmt, hatten fast das dreifache Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen. Folsäure sorgt dafür, dass Chromosomen richtig getrennt werden. Durch eine Vitamin B-haltige Ernährung - beginnend mindestens zwei Monate vor Empfängnis - könne laut der Forscher wahrscheinlich auch das Risiko der Trisomie 21 verringert werden. Folsäure ist besonders reichlich in Hefe, grünem Blattgemüse, Bohnen, Kohl
und Leber enthalten. ASaE


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letzte Aktualisierung: 13.4.2002
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