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Haushaltshilfe (über Krankenkasse) bei Kind mit Behinderung Home  |  Suchen
Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Pressemitteilungen 2001, Nr. 55 vom 7. Juni 2001

Leistungsverbesserung für behinderte Kinder

Mit dem IX. Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX), das am 1. Juli d. J. in Kraft treten soll, ist eine Leistungsverbesserung für behinderte Kinder, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, verbunden. Danach wird der Anspruch der versicherten Eltern auf Krankengeld bei Erkrankung des Kindes für behinderte und auf Hilfe angewiesene Kinder ohne Altersbegrenzung sein. Bisher gilt, dass der Anspruch von Zahlung auf Krankengeld für den anspruchsberechtigten Personenkreis solange besteht, wie das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Ulla Schmidt:
"Dieses ist eine wesentliche Verbesserung für Eltern oder alleinerziehende Mütter oder Väter, um trotz Berufstätigkeit die Pflege und Betreuung ihres behinderten Kindes sicherzustellen."

Der geänderte § 45 SGB V enthält dann folgende Regelungen:

Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Der Anspruch besteht in jedem Kalenderjahr für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage, bei alleinerziehenden Versicherten längstens für 20 Arbeitstage.

Der Anspruch besteht insgesamt für maximal 25 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte für maximal 50 Arbeitstage je Kalenderjahr.



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letzte Aktualisierung: 12.10.2003
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